FAQ Betachek Diabetes Frühtest

Betachek

Was ist Diabetes?
Diabetes ist eine Gruppe von chronischen Stoffwechselkrankheiten, bei denen der Zuckergehalt im Blut abnorm ist. Diabetes mellitus (lat.: honigsüßer Durchfluss), beschreibt das ursprüngliche Hauptsymptom: die hohe Konzentration von Zucker (Glukose). Diabetes tritt auf, wenn die Beta-Zellen nicht genügend Insulin produzieren oder der Insulinstoffwechsel gestört ist.

Warum ist das Testen auf Diabetes Typ 2 wichtig?
Diabetes Typ 2 ist einer der häufigsten Gründe für Herzerkrankungen und Infarkte, Schlaganfälle, Nierenerkrankungen und Durchblutungsstörungen. Sehr oft entwickeln sich diese Folgeerkrankungen langsam, schleichend und über einen langen Zeitraum bis sie manifest werden und bereits irreversible Schäden verursacht haben.
In den letzten Jahrzehnten hat die Häufigkeit des Diabetes mellitus erheblich zugenommen - nicht nur in der Altersgruppe 55-74 Jahre, sondern verstärkt bei jüngeren Erwachsenen und Jugendlichen.

 

50% der Menschen mit Diabetes sind ahnungslos, dass Sie daran erkrankt sind.

Je früher man abnorme Glukosewerte im Blut erkennt, desto wirkungsvoller kann gegen Insulinresistenz, Bluthochdruck und Gerinnungsstörungen angehen und den Ausbruch der Diabetes hinauszögern.

Wie verläuft Diabetes mellitus Typ 2?
Diabetes mellitus Typ 2 verläuft lange unauffällig, symptomarm. Wird die Krankheit erst nach dem Auftreten von Symptomen festgestellt, dann liegen meist schon unumkehrbare Schäden vor.
Im frühen Stadium der Erkrankung (Prädiabetes-Phase) ist der Verlauf unscheinbar. Charakteristisch sind jedoch die zum Teil nur zeitweise erhöhten Blutzuckerwerte (Glukose). Die Betazellen des Pankreas sind durch chronisch gesteigerte Insulinproduktion überlastet und können versagen. Gegen Ende der Prädiabetes-Phase können Herz und Gefäße bereits geschädigt sein, so dass eine deutlich erhöhte Infarktgefahr besteht. Das Stadium der Prädiabetes dauert etwa 5-7 Jahre.
Die Diabetesphase ist dadurch charakterisiert, dass der Blutzuckerspiegel progressiv zu steigen beginnt und nüchtern den Schwellenwert von 108 mg/dl übersteigt. In dieser Phase ist der Blutzuckerspiegel ständig zu hoch, die Betazellen produzieren Insulin bis zur Erschöpfung und sterben dann ab. Dadurch reichert sich Glukose im Blut stark an, und mit dem manifesten Auftreten von Beschwerden kann Diabetes im Urintest (Schwellenwert über 180 mg/dl) nachgewiesen werden.

Wer sollte sich auf Diabetes testen?
• Personen aus Familien mit Diabetes-Fällen
• Übergewichtige (BMI über 25)
• Über 45-jährige
• Kinder mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4,1 kg
• Schwangerschaftsdiabetes
• Menschen mit Bluthochdruck (≥140/90)
• Menschen mit niedrigen HDL-Cholesterin-Werten von ≤ 0.9mmol/l (35mg/dL)
• Menschen mit erhöhten Triglyzeridwerten von ≥2.8mmol/l (250mg/dL)
• Menschen mit ungünstigen Glukosewerten bei vorangegangenen Tests
• Frauen mit Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCO-S).


Welche Testverfahren gibt es?
Grundsätzlich gibt es 2 diagnostische Verfahren für den Nachweis von Blutzucker:

Test beim Arzt oder dem lokalen Gesundheitszentrum

Harnzuckerbestimmung (Urintest): Einfache, aber nicht verlässliche Bestimmung, erst möglich, wenn Diabetes bereits manifest ausgeprägt ist
Blutzuckerbestimmung: Einfacher und über Teststreifen sehr genau durchführbarer Test, der auch im Frühstadium Störungen im Zuckerhaushalt im Blutplasma erkennen kann. Bei grenzwertigen Ergebnissen oder bei Hinweisen auf diabetische Symptome wird eine Blutzuckerbestimmung nach Kohlenhydratbelastung durchgeführt.
Oraler Glukosetoleranztest: Sind beim Blutzuckernüchterntest die Werte erhöht, wird unter standardisierten Bedingungen ein Zuckerbelastungstest durchgeführt.

Test zu Hause
Heimtestverfahren wie der neue Betachek Diabetes Frühtest sind semiquantitative Verfahren für die Messung der Glukosekonzentration im Blut. Im Gegensatz zu den Testverfahren beim Arzt oder im Gesundheitszentrum wird hierfür nicht das Blutplasma untersucht, sondern Kapilarblut aus der Fingerspitze.

Der Blutzuckertest für zu Hause ist eine schnelldiagnostische, in vitro Messung, um abnormale Blutzuckerkonzentrationen festzustellen. Abnorme Werte können ein Hinweis auf Diabetes mellitus oder eine andere ernste Krankheit sein. Jedes abnormale Ergebnis sollte einem Arzt mitgeteilt und von ihm verifiziert werden.

Bei Betachek Diabetes Frühtest liegt die Genauigkeit des Nachweises von Blutzucker bei 99%.
Die Urin-Heimtestverfahren sind ungenau. Sie zeigen erst an, wenn der Blutzuckerwert deutlich erhöht ist.
Hohe Zuckerwerte im Urin geben dem Arzt darüber Hinweise, dass etwas nicht in Ordnung ist. Sie sind für die Frühdiagnostik ungeeignet.

 

Bei welchem Blutzuckerwert spricht man Diabetes mellitus?
Ein deutlicher Hinweis für Diabetes mellitus liegt vor, wenn der Nüchternblutzucker ≥ 6,1 mmol/l (108 mg/dl) ist.

 

Anwendung von Betachek Diabetes Frühtest

1. Wie funktioniert der Test?
Auf jedem Teststreifen befindet sich ein Bereich mit empfindlichen Chemikalien. Wenn Blut auf diesen Bereich gebracht wird, kommt es zu einer chemischen Reaktion, die den Testbereich in direktem Verhältnis zur Glukosemenge im Blut farblich verändert. Der Test beruht auf der Glukose-Oxidase/Peroxidase-Reaktion, die zusammen mit Farbindikatoren und nichtreaktiven Substanzen im Reagenzbereich enthalten sind.

2. Warum muss ich 8 Stunden fasten?
Der Test wird als Nüchternblutzuckertest (engl. Fasting Blood Glucose) bezeichnet. Im nüchternen Zustand wird die Freisetzung des Hormons Glucagon stimuliert, welches wiederum die Glukosekonzentration erhöht. Bei nicht-diabetischen Personen produziert der Körper Insulin, um diesem Anstieg der Glukosekonzentration entgegenzuwirken. Bei Diabetikern ist dieser Prozess gestört und der getestete Glukosewert bleibt erhöht.

3. Wann soll ich den Test durchführen?
Testen Sie am Morgen vor dem Frühstück. Stellen Sie sicher, dass Sie in den letzten 8 Stunden nichts gegessen haben (Sie dürfen nur Wasser trinken).

4. Wie führe ich den Test durch?
Folgen Sie den durch die Bilder des Beipackzettels dargestellten Schritten. Natürliches Licht ist am Besten geeignet, um das Ergebnis zu vergleichen. Die Farbe des Testfeldes bleibt für 5 Minuten stabil.

 

Erwartete Ergebnisse

Resultate von Nüchternblutzuckertests mit Kapillarblut von ≥ 6.1 mmol/l werden als anormal hoch bezeichnet. Resultate von < 2.8 mmol/l werden also anormal tief bezeichnet. Wenn der Testbereich dunkler als 6mmol/l (108 mg/dl)1 ist, ist das Ergebnis anormal. Im Falle eines anormalen Ergebnisses sollten Sie Ihren Arzt für weitere Tests aufsuchen.

 

Neu! Mehr Infos auf der deutschen NDP Betachek Webpage

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