Diabetesgefahr früh erkennen!

Betachek Diabetes Typ 2 ist eine gefährliche und tückische Epidemie. Im Jahr 2006 litten nach Angaben der WHO in Deutschland ca. 8 Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit. Die Zahl der Erkrankten steigt dabei stetig! Nach Prof. Hauner (TU München) hat sich in der kurzen Zeit von 1988 bis 2004 die Zahl der Diabetiker um 54% erhöht.

Dabei sind immer mehr Jüngere und Jugendliche betroffen. Alarmierend ist auch die sehr hohe Dunkelziffer. Nach Berechnungen von Prof. Hauner " dürften bereits jetzt ca. 10 Prozent aller Deutschen, dies entspricht rund 8 Millionen Menschen, an einem Diabetes mellitus leiden." (Hans Hauner: Diabetesepidemie und Dunkelziffer. In: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2003, S. 8).

Jeder 3. in Deutschland ist gefährdet

Nach der KORA Studie aus der Region Augsburg ist in der Altersgruppe der 55- bis 74jährigen die Zahl der diagnostizierten Fälle nahezu ebenso hoch wie die Anzahl der Fälle, die vom Arzt noch nicht entdeckt wurden. Ein weiteres dramatisches Ergebnis dieser Studie ergab, dass "16 Prozent zusätzlich eine frühe Störung des Zuckerstoffwechsels (erhöhter Nüchternblutzucker, erhöhter 2-Stunden-Wert im Zuckerbelastungstest) haben, die heute als Prädiabetes bezeichnet wird und sich möglicherweise rasch zu einem behandlungsbedürftigen Diabetes weiterentwickelt. Damit haben 40 Prozent aller Menschen in diesem Alter eine mehr oder weniger ausgeprägte Störung des Kohlenhydratstoffwechsels." (Hans Hauner: Diabetesepidemie und Dunkelziffer. In: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2008, S. 9).

Das Risiko, dass Diabetes mellitus zeitlebens bei einem Menschen auftritt, liegt nach amerikanischen Untersuchungen bei 35%. Prof. Hanue vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der TU München geht im Deutschen Gesundheitsbericht 2008 davon aus, "dass auch in Deutschland jeder Dritte im Laufe seines Lebens diese Krankheit entwickelt."

Prädiabetes wird oft nicht ernst genommen

Tückisch ist Diabetes Typ 2, weil die Erkrankten über Jahre hinweg keine fassbaren Symptome aufweisen. Die Krankheit - oft auch als Wohlstandskrankheit verharmlost - bewirkt eine schwere Störung des Insulinhaushalts. Diabetes mellitus grassiert schleichend, wird oft viel zu spät erkannt. Prädiabetes wird zu oft nicht ernst genommen, und allmählich kommt es zu irreversiblen Schäden und zu einer schweren Erkrankung der Blutgefäße. Nicht selten sind Durchblutungsstörungen, Amputationen, Erblindungen, Nierenversagen, Darmkrebs und zu vielfältigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge.
Laut WHO (World Health Organization) hat ein Patient einen anormalen Blutzuckerwert und kann als Prä-Diabetiker eingestuft werden, wenn er eine Konzentration von 108mg/dl Blutzucker bei einem Nüchternblutzuckertest aufweist! Herkömmliche Blutzucker-Urinteststreifen sprechen wegen ihrer geringen Empfindlichkeit erst ab ca. 180mg/dl Glukose-Konzentration an.

Frühdiagnose durch einen standardisierten Nüchternblutzuckertest kann somit einen wichtigen Zeitvorsprung von ca. 5-8 Jahren ermöglichten. Wichtige Zeit, die für die Umstellung der Ernährung und der Bewegungsgewohnheiten genutzt werden muss, um den Ausbruch der Diabetes verhindern hinauszuschieben.

Symptome schwer erkennbar

Das Erkennen und richtige Interpretieren der Symptome ist schwer. Selbst Ärzte sind sich oft unsicher. Patienten konsultieren einen Arzt oft erst, wenn Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl, Gewichtszunahme und depressive Verstimmung bereits länger andauern und organische Störungen aufgetreten sind.

Irreparable Schäden vermeiden

Viele Typ-2-Diabetiker haben jahrelang keine fassbaren Symptome. Im Gegensatz zur Typ-1-Diabetes geht die Typ-2-Diabetes praktisch nie mit einer Gewichtsabnahme und nur selten mit vermehrtem Wasserlassen und Durstgefühl einher. Im ausgeprägten Stadium der Typ-2-Diabetiker entwickeln die Patienten rasch eine diffuse unspezifische Symptomatik, wie Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl, Gewichtszunahme oder depressive Verstimmung. Typ-2-Diabetiker entwickeln lange keine Vollbildsymptomatik, bemerken den Diabetes mellitus oft erst, wenn es zu spät ist und Folgeschäden fast unvermeidlich sind.

Darum ist es wichtig, früh erhöhte Werte festzustellen und ihnen gezielt entgegen zu wirken. Nur so kann man rechtzeitig irreparable Schädigungen der Gefäße verhindern.

Weitereführende Links:

Neu! Mehr Infos auf der NDP deutschen Betachek Webpage

Basisinformationen zu Diabetes mellitus, Wikipedia

Befund Diabetes - Informationen für Diabetiker

Diabetes  - Curado das Portal für chronisch kranke Menschen

Diabetes Gesellschaft

Deutsche Diabetes-Union e.V.

Deutsche Diabetes Stiftung 

 

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